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Suchmaschinenoptimierung 2019

Suchmaschinenoptimierung 2019

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Was ist eigentlich Suchmaschinenoptimierung?

Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnen wir alle Massnahmen die wir treffen, damit unsere Website bei Google sehr gut gefunden wird. Ziel ist es, in den ersten 3 Positionen bei Google zu erscheinen, da von dort ca. 80% der Besucher auf unsere Website kommen. Die Suchmaschinenoptimierung soll unsere Seite also in den Top-Positionen des natürlichen Index (nicht bezahlter Bereich) platzieren.

Wie suchen Suchmaschinen?

Google indexiert die ihr bekannten Seiten mit Webcrawlern. Das sind Programme, die, ähnlich einem Benutzer, von Seite zu Seite surfen und dabei die Informationen sammeln und in die riesige Datenbank von Google schreiben. Die Crawler gehen von Link zu Link, von ausserhalb oder innerhalb Ihrer Website. Basis dafür sind Google bereits bekannte Seiten oder Seiten, die seit dem letzten Crawling neu dazugekommen sind.

Crawling

Beim Crawling wird auf neue Seiten geachtet, aber es werden auch Seiten entfernt, die in der Zwischenzeit nicht mehr existieren. Nach verschiedenen Eigenschaften Ihrer Seite wird bestimmt, wie häufig Ihre Seite besucht und indexiert wird. Eine aktualisierte Newsseite (auch innerhalb einer Website) wird dabei häufiger besucht, als eine Seite auf der lange keine Veränderung stattgefunden hat. Insgesamt sind mehrere Crawler unterwegs, die jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die genaue Anzahl ist aber nicht bekannt. Google akzeptiert keine Zahlungen, um bestimmte Websites häufiger zu crawlen, sondern behält sich ausdrücklich vor, den Rhythmus selbst zu bestimmen. Wie die Suche funktioniert erklärt Google selbst

Google Search Console

Webseiten Inhaber haben aber trotzdem die Möglichkeit, das Crawling zu beeinflussen und Google gibt uns dazu auch ein Werkzeug in die Hand. Google Webmasters bietet uns eine Sammlung an Tools, Tipps und Hilfen zur Webseiten- und Suchmaschinenoptimierung. Google Webmaster-Tools

Der Google Index

Natürlich wächst das Internet derart rasant, dass Google 24h pro Tag mit einer riesigen Rechenkapazität daran arbeitet, alle Informationen zu indexieren. Google erfasst dabei die wesentlichen Inhalte und erstellt daraus ihren Index, ähnlich eines Indexes eines Buches. In diesem Index schlagen wir dann nach, wenn wir eine Google-Suche ausführen. Der Index speichert Informationen zu Wörtern, Sätzen, deren Position und Wichtigkeit. Vereinfacht gesagt suchen die Algorithmen im Index nach den Suchbegriffen, die wir eingeben, um die entsprechende Seite zu finden.

Rankingfaktoren 2018

Es ist tatsächlich nicht offiziell bekannt, nach wie vielen Kriterien Google eine Seite beurteilt. Die einen sprechen von 100, andere von bis zu 1'200 Faktoren. Google selbst spricht nur von über 200 einzigartigen Signalen, die darauf hinweisen, was das beste Ergebnis für eine Suchanfrage sein könnte. Zu diesen Signalen gehören Begriffe auf Websites, die Aktualität des Inhaltes, Ihr Standort sowie der PageRank. Zudem spielt die Verlinkung von extern eine sehr grosse Rolle, dessen Wichtigkeit jedoch von Google als rückläufig beschrieben wird, da die Verlinkung oft missbräuchlich genutzt wird. Der Such- und Indexierungsprozess wird dabei immer wieder optimiert, um dem Benutzer die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern. Der Rollout solcher Anpassungen am Google Algorithmus bringt die Optimierer regelmässig ins Schwitzen.

Anatomie einer grossen Hypertext Suchmaschine

Serge Brin und Lawrence Page beschreiben diese so: http://infolab.stanford.edu/~backrub/google.html Eines gilt jedoch seit Beginn des Internets:

"Content is King"

Seriöse Optimierer setzen auf dieses Prinzip.

Wie war es eigentlich vor den Suchmaschinen?

Wir veranstalten eine Rally. Wer kommt auf Wikipedia am schnellsten, mit am wenigsten Klicks von Seite A nach Seite B. Erlaubt ist nur das Klicken auf internen Links.

Ein Tipp an dieser Stelle: Viel und schnell klicken hilft aber mehr als 5 Klicks sind es sicher nicht ;-)

Keyword-Analyse

Um eine einzelne Website auf ein Keyword zu optimieren ist es wichtig, die passenden Keywords zu evaluieren. Die Suchmaschinenoptimierung beginnt also damit herauszufinden, welche Keywords für den Suchenden relevant sind.

Keyword Trichter

Du solltest Dir im klaren sein, wo Dein Besucher steht wenn Du ihn ansprichst. Möchtest Du den Besucher mit Informationen zu einem Produkt auf Deine Seite bringen oder erst diejenigen Informationen liefern die er kurz vor einer Kaufentscheidung benötigt? Je nachdem sind andere Keywords wichtig.

Keyword-Arten

Wenn Du Deine Keywords definierst kannst Du nebst generischen, sehr häufig gesuchten Keywords, auch den Fokus auf einfacher zu optimierende legen z.B. auf Synonyme, Falschschreibungen oder auch Dialekt-Keywords. Am schwierigsten zu optimieren sind Websites auf sogenannte Moneykeys oder Masterkeys, also Keywords die oft zum Kauf führen oder sehr generisch sind.

"Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google."

Constanze Kurz

Vorgehensweise

Die Keyword-Recherche kann an den unterschiedlichsten Orten beginnen. Woher bekommen wir Deiner Meinung nach die relevantesten Keywords?

  • Google Analytics, AdWords oder Site search
  • Verwendung von Keyword-Analyse Tools
  • Google Trends für Keywordvergleiche
  • Analyse der Keywords der Mitbewerber
  • Brainstorming
  • Kundenbefragungen

Tools

Suchmaschinenoptimierung OnPage

Mit der OnPage-Optimierung bezeichnen wir alle Massnahmen, die wir an unserer eigenen Internetseite, also auf der Seite durchführen. Dazu gehört die Optimierung der Seiteninhalte in Bezug auf die Struktur, Formatierungen und Textinhalte. Ebenfalls sind sehr viele technische Aspekte wichtig, die wir später noch genauer anschauen.

Keywords

Damit wir eine OnPage-Optimierung durchführen können, müssen wir zuerst bestimmen, zu welchen Suchbegriffen (Keywords) wir denn überhaupt gefunden werden möchten. Eine Quelle dazu ist Google AdWords, wenn wir bereits Werbung für unsere Seite gemacht haben. Denn da zeigt sich, welches die Keywords sind, zu denen die Benutzer geklickt haben und auf unserer Seite gelandet sind. Aber Achtung, wir sehen da nur Keywords, die wir bereits verwenden, nicht diejenigen mit dem grössten Potential. Dazu verwenden wir frei verfügbare Datenbanken, wie die Keyword-Datenbank von MetaGer oder das Google AdWords Keyword Tool. Neben verwandten Suchbegriffen erhalten wir da auch die ungefähre Anzahl der monatlichen Suchanfragen aufgelistet. Üblicherweise optimieren wir eine Seite für ein oder zwei Suchwörter. Oft wird auch eine umfangreiche Seite in mehrere Einzelseiten aufgeteilt, um diese für verschiedene Suchbegriffe zu optimieren. Dazu definieren wir für die jeweiligen Seiten sogenannte Haupt- und Nebenkeywords.

  • Content is King - Hebe dich von der Masse und Konkurrenz ab
  • Generische Inhalte sind schwerer zu positionieren
  • Synonyme sind Themenverwandt und darum herzlich willkommen

Suchmaschinenoptimierung OffPage

Mit der Off-Page-Optimierung bezeichnen wir alle Massnahmen, die ausserhalb der eigenen Internetseite durchgeführt werden. Denn es genügt mittlerweise nicht mehr alleine, die Relevanz der Webseite zu erhöhen. Eine gute Platzierung in den Suchmaschinen wird auch immer noch sehr stark von der Qualität und Quantität der eingehenden Links auf der Website (Backlinks) beeinflusst, wie wir bereits in den Lektionen mit Aurel Gergey gelernt haben. Wir konzentrieren uns auf die OnPage-Optimierung und dabei am meisten auf die Bereiche, die wir mit einem angepassten Schreibstil positiv beinflussen können.

Suchmaschinenoptimierung OnPage, was ist zu beachten?

Die Domain zur Website

Die Wahl des Domainnamens ist für die SEO noch immer ein sehr wichtiger Faktor, auch wenn er insgesamt an Bedeutung verloren hat. Ein klarer und verständlicher Domainname, der einen möglichst engen Bezug zum Inhalt der Website hat, kann daher auf die Position in Google einen grossen Einfluss haben. Oftmals werden Domainnamen so gewählt, dass sie das Keyword ebenfalls beinhalten. z.B. würden wir für den Maler mit dem Firmennamen "Meier" die Domain "maler-meier.ch" wählen. Wenn er nur sehr lokal tätig wäre z.B. in Basel wäre aber auch eine Kombination mit dem Ort sinnvoll, da dieser mehr gesucht wird als der Firmenname, also "maler-basel.ch".

Hauptdomain

Es ist wichtig für die SEO, keinen duplicate Content zu produzieren. Das heisst, es sollten keine Websites erstellt werden, die genau denselben Inhalt enthalten. Wenn Du also zu deiner Website mehrere Domains hast, sollten diese jeweils auf eine Hauptdomain umgeleitet werden mit einer permanenten Weiterleitung (Statuscode 301). Die Alternative ist, jeweils zu den einzelnen Domains eigene Websites zu erstellen, mit jeweils einzigartigem Inhalt.

Inhalte

"Content is King", das haben wir schon gelernt, aber was bedeutet das für uns? Es bedeutet ganz einfach, dass es unsere Aufgabe ist, Inhalte zu produzieren, die einzigartig sind. Inhalte die das Thema so beschreiben, dass sie für den Leser interessant sind und das Thema qualitativ so gut beschreiben, damit viele Besucher diese Inhalte als "wichtig" erachten. Es ist also nicht mehr einfach so, dass ein bestimmtes Keyword eine bestimmte Anzahl Wiederholungen in einem Text haben muss und dadurch die Seite sofort nach vorne gespült wird in den Suchmaschinen. Ideal ist, wenn der ganze Kontext der Seite zu den gewählten Keywords passt, und die gewählten Keywords zudem noch in genügender Anzahl und in der richtigen Kombination auf der Seite vorkommen. Der sichtbare Content ist dabei idealerweise so strukturiert, dass er von Google gut gelesen und interpretiert werden kann. Macht euch Gedanken darüber, welche Worte ein Nutzer verwenden könnte, um bestimmten Content auf eurer Website ausfindig zu machen. Nutzer, die viel über ein bestimmtes Thema wissen, könnten andere Keywords benutzen als jemand, der sich erstmals mit einer Thematik auseinandersetzt. Das Vorhersehen dieser Unterschiede im Suchverhalten und die Fähigkeit, darauf Rücksicht zu nehmen, während man Content erstellt (durch die Verwendung einer guten Mischung von unterschiedlichen Keywords), können ein gutes Resultat erzielen. Google AdWords liefert ein äusserst praktisches Keyword-Tool, das dabei helfen kann, neue Keyword-Variationen zu entdecken und das ungefähre Suchvolumen für jedes Keyword abzuschätzen. Ausserdem zeigen die Google Webmaster-Tools die häufigsten Suchanfragen, für die eure Website erscheint, sowie diejenigen Suchanfragen, die die meisten Nutzer auf eure Site führen.

WDF*IDF

Bei WDF*IDF wird davon ausgegangen, dass man seinen eigenen Text mit dem von Konkurrenzseiten vergleichen muss, um die Relevanz dazu für Google zu steigern. Auf der einen Seite muss ich das von mir gewähnte Keyword oft verwenden. Aber andererseits darf es auch wieder nicht zu oft vorkommen, jedenfalls nicht häufiger als beim Mitbewerber, denn sonst könnte mein Text als Spam gewertet werden.

Verwendet individuelle und passende Titel

Zum mitmachen einfach den Online-Editor verwenden. Wie schon bei den Website-Basics ist manchmal etwas HTML-Wissen nicht zu unterschätzen. Der Inhalt der Website ist beim Betrachten meistens gut sichtbar. Was nicht sichtbar, aber trotzdem extrem wichtig ist, ist der Title Tag. Folgende Punkte sollten wir bei der Definition des Titels beachten:

  • Der in Suchmaschinen sichtbare Teil des Titles umfasst 69 Zeichen
  • Die wichtigsten Keywords sollten möglichst am Anfang des Titles stehen
  • Anstatt einzelne Keywords aufzulisten verpacken wir sie in sinnvolle Sätze
  • Eine Aneinanderreihung von Keywords deutet auf minderwertigen Content hin
  • Der Title einer Seite sollte nur wenige Stoppwörter (der, und usw.) enthalten
  • Der Title einer Webseite sollte nur sehr wenige Sonderzeichen enthalten
  • durch Bindestrich getrennte Keywörter sind leichter zu erkennen
  • Setze je nach Bekanntheit den Brand ans Ende des Titles
  • Jede Unterseite sollte über einen individuellen Title verfügen
  • Zu viele Kommas im Title können als Keywordsammlung interpretiert werden

Google legt also grossen Wert auf den Title. Das heisst allerdings nicht, dass dieser immer 1:1 in die Suchresultate übernommen wird. Google geht vermehrt dazu über, den Title aus der eigenen Einschätzung der Relevanz selbst zu definieren oder von den relevanten Unterseiten auch für die erste Seite zu übernehmen.

Individuelle Meta-Beschreibung

Der Meta-Tag "description" einer Seite gibt Google eine Zusammenfassung darüber, wovon eine Seite handelt. Während der Titel einer Seite aus wenigen Worten oder einem Satz bestehen soll, kann der Description-Meta-Tag einer Seite ein, zwei Sätze oder einen kurzen Absatz umfassen. Die Google Webmaster-Tools liefern einen Bereich zur Content-Analyse, der euch mitteilen wird, falls die Meta-Tags zu kurz oder zu lang sind oder ob sie zu oft wiederholt werden. Die Verwendung unterschiedlicher Meta-Tags für jede Seite hilft sowohl Nutzern als auch Google, besonders wenn die Nutzer mit mehreren Seiten eurer Domain konfrontiert werden (z. B. durch Suchen mit dem Operator "site:"). Falls eure Website Tausende oder gar Millionen von einzelnen Seiten umfasst, sind manuell erstellte Description-Meta-Tags höchstwahrscheinlich nicht umsetzbar. In diesem Fall könntet ihr automatisch generierte Description-Meta-Tags, die sich auf den Content der jeweiligen Seite beziehen, einsetzen.

Verwendet Überschriften-Tags

Verwende Überschriften-Tags oder Heading-Tags, um Besuchern die Seitenstruktur zu bessern zu vermitteln. Es gibt sechs verschiedene Grössen von Überschriften, beginnend mit H1, der bedeutendsten, bis zu H6, der am wenigsten wichtigen Überschrift. Weil Überschriften-Tags den enthaltenen Text normalerweise grösser als den Standardtext der Seite abbilden, haben Nutzer einen visuellen Hinweis darauf, was wichtig ist. Das kann ihnen dabei helfen, etwas über die Art des Contents unter einem bestimmten Überschriftentext zu verstehen. Verwende unterschiedliche Überschriftexte, um eine hierarchische Struktur innerhalb des Contents aufzubauen. Diese machen es für die Besucher einfacher, durch das Dokument zu navigieren. Auch bei den Überschriften empfehlen wir Dir, die wichtigsten Keywords darin so zu platzieren, dass sie möglichst weit vorne vorkommen. Allerdings solltest Du die Überschriften trotzdem gut lesbar und verständlich formulieren für die Besucher.

Schreibe besseren Ankertext

Ankertext: Dass sind die anklickbaren Wörter in einem Link. Der Ankertext befindet sich innerhalb des Tags "Anchor". Dieser Text teilt Nutzern und Google etwas über die Seite mit, zu der verlinkt wird. Links auf eurer Seite mögen intern sein, also zu anderen Seiten auf eurer Website führen, oder extern, also zu anderen Sites linken. In beiden Fällen gilt: Je besser der Ankertext ist, desto einfacher fällt den Nutzern die Navigation und desto besser versteht Google, wovon die Seite handelt, auf die verlinkt wird.

Optimiert die Verwendung von Bildern

Bilder mögen als relativ simple Komponenten eurer Website erscheinen, aber ihr könnt trotzdem deren Verwendung innerhalb der Site optimieren. Alle Bilder können einen eigenständigen Dateinamen und das Attribut "alt" besitzen, und ihr solltet beides zu eurem Vorteil nutzen. Das Attribut "alt" ermöglicht die Bereitstellung eines alternativen Textes, falls das Bild aus irgendeinem Grund nicht dargestellt werden kann.

Screenreader

Falls Besucher Deine Website in einem Browser betrachten, der keine Bilder unterstützt, oder sie eine andere Technologie, etwa einen Screenreader einsetzen, liefert der Inhalt des Attributs "alt" Informationen über das Bild.

Ankertext

Ein weiterer Grund für die Verwendung besteht darin, dass der alt-Text ähnlich wie der Ankertext eines Textlinks fungiert, falls ein Bild als Link genutzt wird. Wir empfehlen jedoch, nicht zu viele Bilderlinks zur Navigation der Website einzusetzen, wenn Textlinks den gleichen Zweck erfüllen. Die Optimierung der Dateinamen und alt-Texte eurer Bilder macht ausserdem die Erfassung durch Bild-Suchmaschinen, wie beispielsweise die Google Bildsuche, einfacher. Auch im Alt-Tag können wir unsere wichtigsten Keywords platzieren. Aber auch hier ist der sinnvolle Einsatz, nicht immer die gleichen Keywords in der gleichen Reihenfolge zu platzieren, sondern sinnvolle Beschreibungen inkl. der Keywords zu definieren. Um die Bilder einer Website zudem optimal vorzubereiten, sollten diese für die Darstellung im Web optimiert werden. TinyPNG ist ein gutes Tool dazu.

Semantisches Web

Das semantische Web, z.B. in der Ausprägung des neuen Standards HTML5, bringt mit sich, dass nicht nur Daten miteinander vernetzt werden, sondern Informationen auf der Ebene Ihrer Bedeutung. Das heisst das Wort "Essen" wird in Zukunft nach seiner Bedeutung der Nahrungsaufnahme und der Stadt Essen unterschieden werden können. Einfach zu zeigen ist dies in Form der Rich Snippets von Google. Diese finden wir in den Google Webmaster Tools beschrieben. Hier das Beispiel mit der Verwendung von Mikrodaten.

Social Signals

Der Einfluss auf die SEO durch Signale aus den sozialen Medien ist unumstritten. Wie gross dieser Einfluss jedoch ist, ist sehr umstritten. Gemäss unseren Erfahrungen wird die SEO nur dann positiv beinflusst, wenn durch Aktivitäten in den sozialen Medien auch wirklich eine höhere Sichtbarkeit der verlinkten Website erreicht wird. Diese Sichtbarkeit kann sich zudem postitiv auf die Themenrelevanz auswirken.

Black-Hat-SEO

Der Begriff Black-Hat-SEO kommt aus dem englischen Sprachraum und wurde in Anlehnung an das klassische Szenario in alten Western-Filmen gewählt, in denen sich zwei Cowboys, bereit zum duell, gegenüber stehen. Der Schurke trägt einen schwarzen Hut, der gutwillige Cowboy ist durch einen weissen Hut gekennzeichnet. Auch die vorbildlichen Tätigkeiten im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung lehnen sich in ihrer Bezeichnung an dieses Bild an, indem sie als White-Hat-SEO beschrieben werden. Alle SEO-Tätigkeiten, die sich zwischen diesen beiden Polen bewegen, können als Grey-Hat-SEO betitelt werden.

Fragwürdige Methoden

Zum Black-Hat-SEO zählen also alle Vorgehensweisen innerhalb der Suchmaschinen- Optimierung, bei der eine Verletzung der Richtlinien von Google versiert wird, um ein besseres Ranking innerhalb der Ergebnislisten zu erzielen. Black-Hat-SEO stellt quasi eine Übertreibung der SEO dar und zeichnet sich durch den Einsatz intensiver Spam-Praktiken aus, wie etwa die Verwendung von Doorway-Pages, Russen-Links, Cloaking oder Weiterleitungen. So wird innerhalb des Black-Hat-SEO beispielsweise ein gesamtes Netzwerk erstellt, über welches Backlinks auf die entsprechende Seite gesetzt und so das Ranking verbessert wird. Solche Praktiken sind von den Suchmaschinen überhaupt nicht erwünscht, da diese als Ranking-Kriterium die natürlichen Verlinkungen, auf Basis guter Qualität, heranziehen. Webseiten die intensiv auf Black-Hat-SEO setzen, müssen damit rechnen, aus dem Index der verschiedenen Suchmaschinen, wie beispielsweise aus dem Google-Index, ausgeschlossen zu werden.

White-Hat-SEO

Das Gegenteil von Black-Hat-SEO ist das White-Hat-SEO, bei dem die Richtlinien der Suchmaschinen eingehalten werden und vollständig von den erwähnten Spam-Praktiken Abstand genommen wird. Die Übergänge von White-Hat-SEO, über Grey-Hat-SEO hin zu Black-Hat-SEO sind jedoch oftmals fliessend, da auch sogenannte White-Hats ab und an zu dem einem oder anderen Trick greifen, ansonsten aber stets den Suchmaschinen-Richtlinien folgen.

Welches sind nützliche Tools?

Nebst den Tools von Google gibt es unzählige im Web. Diese ändern sich aber derart schnell, das ich hier auf eine lange Liste verzichte.

Google Search Console

In den Webmaster-Tools ist ein wichtiges Instrument ausgebaut worden. Nachdem in Analytics die Keywords meist nur noch als (not provided) angezeigt werden, sind die Daten hier auch in der organischen Suche vorhanden. Im Beispiel wurde also zum Keyword "Webdesign" die Website in den Suchresultaten 1'879 mal angezeigt, durchschnittlich auf Postition 3,8 woraus sich 44 Klicks in der entsprechenden Periode ergeben haben.

  • Die Search Console zeigt Informationen die bei Analytics fehlen
  • Sie zeigt auch strukturierte Daten in Form von Rich Media Snippets oder Mikrodaten
  • Zusätzlich gibt es die Möglichkeit strukturierte Daten zu übermitteln ohne in den Code eingreifen zu müssen

Beurteilung deiner Seite nach SEO Kriterien

Und jetzt ist es an der Zeit, dass Du einen ausführlichen Blick auf Deine eigene Webseiten wirft und damit beginnst, diese optimal für die Suchmaschinen vorzubereiten! Spass mach die Suchmaschinenoptimierung, wenn Du die ersten Resultate erkennst.

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